Wie bekomme ich mehr innere Kraft?

Was für Arten von Kraft gibt es? Welche Aufgaben hat die innere Kraft? Was schwächt bzw. stärkt meine Lebenskraft? Welche praktikablen Methoden eignen sich zum Aufbau der inneren Kraft? Wie kultiviere ich innere Kraft?

Welche Arten von Kraft gibt es?

Prinzipiell gibt es äussere und innere Kraft. Unter äusserer Kraft wird muskuläre Kraft verstanden. Die Basis der inneren Kraft ist Qi (=Prana). Das ist die Energie, die wir im Westen gerne mit Energie oder Lebenskraft bezeichnen.

Innere Kraft wird innerlich, meditativ trainiert. Die Kultivierung der inneren Kraft ist aus einigen Kampfkünsten bekannt. In den klassischen chinesischen Überlieferungen wurde für die innere Kultivierung der Begriff  “Nei Gong” verwendet.

Die verschiedenen Aufgaben der inneren Kraft

Die Aufgaben der inneren Kraft lassen sich in drei Stufen gliedern. Auf der ersten und untersten Stufe hat die innere Kraft die Funktion, das Leben zu erhalten. Das Qi gewährleistet das Funktionieren der Organe und den Informationsfluss zwischen den Organen. Ausserdem wird sichergestellt, dass alle lebenswichtigen Prozesse im Körper richtig funktionieren.  

Ist auf der ersten Stufe ausreichend innere Kraft vorhanden, ist die Förderung des Lebens die nächste Stufe der Kraft. Konkret äussert sich die Kraft dadurch, dass Du den ganzen Tag ausreichend Energie hast, um deinen Tag zu gestalten. Du hast ausreichend Kraft für deinen Alltag, die Arbeit, Freizeit und dafür, dein Leben harmonisch zu leben. Dir steht also Kraft für alle Aspekte deines Lebens zur Verfügung, und zwar ohne zu erschöpfen.

Auf der dritten Stufe verhilft dir die innere Kraft, dein Leben zu verbessern. Wenn Du diese Ebene erreichst, hast Du bereits eine ausreichende Menge an Energie (Qi) in deinem System gespeichert. Du kannst Aufgaben, egal ob im beruflichen oder im privaten Bereich leichter und schneller erledigen. Die Kraft verhilft dir dazu, dass Du in deinem Leben effizienter wirst. Du brauchst weniger Schlaf.

Generell kann man sagen, je stärker die innere Kraft - und somit das Level an Lebenskraft ist - desto besser kannst Du mit störenden Faktoren umgehen. Dabei stellt sich die Frage:

Was schwächt deine Lebenskraft?

Es gibt die unterschiedlichsten schwächenden Einflüsse:

a) in der Umgebung,

b) in Beziehungen zu anderen Menschen

c) in der eigenen Psyche

d) im Körper.  

Es gibt natürlich eine grosse Vielfalt an potentiell schwächenden Einflüssen. Ich werde pro Kategorie einige exemplarisch aufführen.

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Zu a) Schädliche bzw. schwächende Einflüsse aus der Umgebung sind:

Mobilfunk- oder W-Lan-Strahlung, Radioaktivität, künstliches Licht, verschmutztes Wasser, abgasbelastete Luft, künstliche Zusatzstoffe in der Nahrung, Pestizide in der Nahrung, schwierige klimatische Faktoren z.B. extreme, schnelle Schwankungen der Temperatur etc.

Zu b) Beziehungen zu und mit anderen Menschen sind für uns Menschen ohne Frage sehr wichtig. Schwächende Einflüsse können sein: Mangelnde Sicherheit in Beziehungen oder unklare Beziehungen, dauerhafter Streit, Herabsetzung oder ständiges Meckern, wenig Wertschätzung oder Liebe zu erfahren, sich nicht zeigen zu dürfen oder zu können, Unterdrückung, zu wenig/keinen Raum in der Beziehung zu haben. Auch zu wenig Ausgleich in Beziehungen kann auf die Dauer sehr belastend sein. Das passiert z.B. dann, wenn man mehr der Gebende ist und über längere Zeit für das, was man gegeben hat, in der eigenen Wahrnehmung zu wenig zurückbekommt.

Zu c) Schwächende Einflüsse der eigenen Psyche sind unter anderem: Traumatisierungen, unzureichend verarbeitete, belastende Erlebnisse aus der Vergangenheit, wenig Perspektive für die Gegenwart oder Zukunft, Groll gegen sich oder Andere, Bedauern, ein negatives Selbstbild, Katastrophendenken, Pessimismus, kreisende Gedanken, Hoffnungslosigkeit, Stress, viel Leistungsdruck, keine Freude, zu wenig Licht. Auch ein unzureichendes oder negatives Verhältnis zu dir selber schwächt Menschen.

Zu d) Schwächende Einflüsse für und im Körper sind: Unordnung oder Ungleichgewicht der Kräfte, ein Übermaß oder zu wenig an bestimmten Viren oder Bakterien, zu wenig Bewegung, zu wenig Schlaf, zu viel Sitzen, bestimmte Lebensweisen - Rauchen, zu viel Alkoholkonsum, falsches und zu viel Essen, degenerierte Nahrung, zu wenig Vitamine bzw. Spurenelemente, wenig frische Luft, zu wenig Kontakt mit der Natur, viel PC/ Handy/ Fernsehen, zu wenig Ruhe und Erholung, Stress, viel Leistungsdruck, zu wenig Licht. Des Weiteren sind z.B. auch chronische entzündliche Prozesse im Körper schwächend.

Da Du dich nicht von sämtlichen schädlichen Einflüssen befreien kannst, stellt sich die Frage, wie Du genügend innere Kraft aufbauen kannst, um besser mit den Einflüssen umgehen zu können. Dafür gibt es verschieden Methoden.

Wirksame Methoden, um innere Kraft zu trainieren

In einigen asiatischen Kulturen gibt es geheimes Wissen über die Kultivierung der inneren Kraft. Aus verschiedenen Kampfkunstsystemen oder auch der südindischen Siddha Tradition sind Techniken bekannt, die sich dem Aufbau der inneren Kraft widmen. Innere Kraft wird durch eine richtige Kultivierung im Laufe der Zeit stärker und stärker. 

Im alten China bekamen aber nur wenige Menschen die Möglichkeit, diesen Weg zu gehen. Kampfkunstschüler mussten sich über lange Zeit beweisen, um in den Kreis derer aufgenommen zu werden, die die Methoden erlernen durften. Und da viele Meister die Angewohnheit hatten, nur einen Teil ihres Wissens weiter zu geben, war der Erfolg bei der Kultivierung innerer Kraft nicht gewährleistet.

Was ich kennenlernen durfte

Zum Glück habe ich zwei Lehrer, die mich jeweils eine Methode zur Kultivierung innerer Kraft gelehrt haben. Die erste Methode nennt sich Jing Chi, eine Bewegungsabfolge, die aus Kampfkünsten extrahiert wurde, die zweite Methode ist

Zum Glück habe ich zwei Lehrer, die mir Methoden zur Kultivierung inneren Kraft gezeigt haben. Das eine ist Jing Chi, eine Bewegungsabfolge, die aus den Kampfkünsten extrahiert wurde und das andere ist Siddha Inner Power 1-4, eine Methode, die vom Siddhameister Sri Pranaji entwickelt wurde. Beide Methoden sind einfach in den Alltag moderner Menschen zu integrieren.  

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass beide Wege äusserst effektiv sind. Bei mir hat sich in der Zwischenzeit so viel innere Kraft aufgebaut, dass ich mich in der Regel untertags durchgängig fit fühle. Früher lag mein Schlafbedarf bei ca. 8 Stunden. In der Zwischenzeit komme ich meistens mit 6 bis 6,5 Stunden Schlaf aus. Ich wache nach dieser Zeit häufig von alleine auf und bin dann (ohne Kaffee) vollständig fit. Ausserdem bin ich auf allen Ebenen meines Lebens viel leistungsfähiger geworden.

Wie kultiviere ich konkret meine innere Kraft?

Wie bereits geschrieben: um innere Kraft kultivieren zu können, ist unter anderem eine Zunahme von Lebenskraft notwendig. Da Du bis hier hin gelesen hast, interessiert das Thema dich. Also schlage ich dir vor, dass du du jetzt handelst. Wie du das machen kannst? Lies dir die Beschreibung von Siddha Inner Power 1-4 durch oder die Erfahrungsberichte von bereits Praktizierenden.

Falls dich die Methode anspricht, prima, dann bringe ich sie dir gerne bei. Falls das im Moment für Dich nicht passt, kannst Du damit anfangen in deinem Leben Energieräuber zu identifizieren und diese Schritt für Schritt abzustellen. Egal wie du dich entscheidest, wichtig  ist, dass du aktiv wirst und nach Wegen suchst, um konkret deine Lebenskraft und innere Kraft zu stärken.

Hast du Fragen dazu?

Dann melde dich bei mir. Ich teile gerne meine Erfahrungen und Einsichten mit dir. Hier findest du meine Kontaktdetails.

Copyright by Cordula Mezias, 14.5.2018, revidiert Februar 2019, Bildnachweis siehe

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