Der Einfluss von Conveniencefood auf die Gesundheit

Conveniencefood ist auf dem Vormarsch. Conveniencefood sind alle Arten von vorgefertigten Lebensmittel. Der negative Einfluss auf die Gesundheit ist mittlerweile schon mehrfach nachgewiesen worden. Erinnere Dich an den Selbstversuch, den der Regisseur Morgan Spurlock im Jahre 2004 gemacht hatte. Für seinen Film nahm er 30 Tage lang nur Produkte von McDonald’s zu sich. Die Regeln dabei waren: nur bei  McDonald’s zu essen, d.h. drei komplette Mahlzeiten am Tag, jedes Produkt auf der Speisekarte mindestens einmal zu nehmen, auf keinen Fall mehr als 5.000 Schritte am Tag zu gehen und immer “Super Sized-Menüs” zu bestellen, wenn er danach gefragt werden würde.

Bei dieser einseitigen Ernährung, verbunden mit Bewegungsmangel, liessen gesundheitliche Probleme nicht lange auf sich warten. Nach den 30 Tagen hatte Spurlock massiv zugenommen und ausserdem hatte sein psychisches Gleichgewicht massiv gelitten. Bei aller Kritik, die man an dem Film haben kann, liefert er auf jeden Fall interessante Hinweise, die ernst zu nehmen sind.  

Auch Viktoria Boutenko, die „Mutter“, der grünen Smoothies hatte, nachdem sie mit ihrer Familie in die USA immigriert war, war bei der Ernährung über längere Zeit der  “American way of life“ mit sehr viel Conveniencefood gefolgt. Schon nach kurzer Zeit entwickelten sie und Mitglieder ihrer Familie diverse Zivilisationskrankheiten, die sich durch eine radikale Ernährungsumstellung schnell wieder legten. In einigen ihrer Bücher und Interviews berichtet sie immer wieder darüber.

Nun haben Forscher sich der Frage gewidmet, ob in der Keksdose eine Krebsgefahr lauert oder Tumore durch Tütensuppe begünstigt werden? Sie gehen in einer Beobachtungsstudie dem Verdacht nach, dass Lebensmittel mit aufwendigen Herstellungsprozessen das Krebsrisiko erhöhen.

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